
Ich werde oft gefragt, wie man das macht mit der Kreativität, woher die Ideen kommen, wie man sich "darauf" konzentrieren kann.
Ein Fluss an Gedanken
Für mich ist Kreativität nichts Beschränkendes, das sich allein auf eine Fertigkeit bezieht, wie z.B. Seife machen, Webseiten gestalten, Fotografieren, Schreiben oder eben Seifenbanderolen gestalten (die so oft bewundert werden). Ich versuche in allem, was ich tue, meiner Sicht auf die "Welt" Ausdruck zu verleihen. Es ist ein stetiger Fluss an Gedanken, an Eindrücken, an Kommunikation.
Was tun bei Ideenschlauckauf?
Manchmal gerät dieser Fluss ins Stocken, etwas hat sich quer gelegt: Eine bittere Pille, die man schlucken musste oder einfach nur "schlechtes Karma". Wenn dieser Ideenschluckauf bei mir eintritt, dann greife ich zu Papier und Stiften und male.
Ich nenne es Malen, obwohl ich überhaupt nicht Malen kann. Meine größte Unbegabung. Aber ich sitze sehr gerne mit meinen Stiften und dickem Papier am Tisch und "male" für mich hin. Es ist die totale Konzentration auf meine Hand, auf Striche und Farben.
Mein Interpretationsansatz, obwohl ich von Psychologie nicht viel weiß: Die übergroße Konzentration auf die eher ungewohnte Tätigkeit ist wie ein Urlaub für meine ständig rotierenden Gedanken.
Oben seht Ihr, was vor zwei Tagen entstanden ist. Gestern abend habe ich große bunte "Bakterien" gemalt. (Ich nenne sie jetzt mal so.)








