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Mittwoch, 18. August 2010

Schöne Seife


Erik Kormann und Xenia Trost wagen einen neuen Anfang, zumindest im Internet. Sie präsentieren sich und Ihre Produkte ab sofort unter www.schoeneseife.de. Dort wird auch der Onlineshop in naher Zukunft angegliedert sein.

Die alte Site 1000&1 Seife bleibt erhalten als Webvisitenkarte.

Ich wünsche Euch beiden Berlinern viel Glück für den virtuellen Neubeginn.

Montag, 15. März 2010

Dienstreise nach Chemnitz

Trotz fetten Schneetreibens habe ich mich am Freitag nach Chemnitz aufgemacht. Längst überfällig war mein Besuch im Laden der Salbenmanufaktur beti.lue.
Es ist eine sinnvolle Sache, sich mit anderen Kosmetikproduzentinnen der Region auszutauschen und zu schauen, wo man kooperieren kann - beim Einkauf, beim Vertrieb oder auch bei der Entwicklung neuer Produkte. Unsere Köpfe haben geraucht.
Die drei Power-Frauen von beti.lue: (v.l.n.r.) Silke Koppe von Merzien, Tanja Franz und Dr. rer. nat Bettina Lühmann. (Ja, Neid lass nach, eine promovierte Chemikerin gehört zum Kosmetik-Kollektiv.)
Neben feinsten Cremes, Lotionen, Ölen und Salben gehören auch (einige wenige) Seifen und Badeprodukte zum Angebot. Über die Sanddornserie für Krebspatienten habe ich schon berichtet.
In 14 Tagen sehen wir uns schon wieder - auf dem Haferboden vom Schloss Augustusburg - bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter.

Ich kann den Schnee nicht mehr sehen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Frau Sauber wieder in Sachsen

Aber nicht für lange. Morgen geht es gleich weiter nach Thüringen.
Sicher erinnert Ihr Euch noch an die in meinem Blog gut dokumentierte Reise nach Meiningen ins Schloss Elisabethenburg vor genau einem Jahr .

Diesmal allerdings reisen wir unter umgekehrten Vorzeichen - Frau Sauber stellt die Seifen aus und Frau Macsoapy macht das intelligente Gesicht dazu.

Hurra.

Auf ins Abenteuer. Ihr seid auch 2009 wieder life dabei. Also täglich 2-3 Mal hier reinschauen.
Mal sehen, was wir für Euch aus dem Hut zaubern werden.

Donnerstag, 19. März 2009

Pflegende Salben und Cremes aus Chemnitz



Ich habe mich sehr gefreut über diesen Bericht im mdr. Es geht um eine tolle Sanddornpflege vor allem für Krebspatienten, deren Haut durch Chemotherapie und Bestrahlung angegriffen ist. Diese speziellen kosmetischen Produkte werden in Chemnitz produziert, in der Salbenmanufaktur Beti Lue.

Ich kenne die drei engagierten Frauen von vielen Märkten im Umland, auf denen wir häufig gemeinsam stehen. Wir tauschen öfter mal Erfahrungen und Rohstoffe.

Vor drei Jahren habe ich bereits über die Salbenmanufaktur gebloggt. Und eine Creme ist endlich bestellt. Ich bekomme erst mal 3 Proben - mit Avocadoöl, Arganöl bzw. Sanddornfruchtfleischöl.

Bei den drei Damen aus der Manufaktur herrscht im Moment Hochbetrieb - nach diesem Fernsehbericht gut nachvollziehbar. Ihre bewegenden und bewegten Markterlebnisse kann man auch online verfolgen.

Montag, 2. März 2009

Freundschaft, die ich meine


Was soll ich sagen. Sie ist wieder über mich hereingebrochen wie eine partielle Sonnenfinsternis - meine Freundin Frau Sauber aus dem uckermärkischen Parmen. 

Spaß beiseite. Was uns verbindet, ist türkisches Essen, Rotwein, Seife und ein gewisser Hang zur Dramatik.

Amen.


Donnerstag, 8. Januar 2009

Heiße Phase

In 3 Tagen ist es tatsächlich soweit. Urlaub auf der Insel. 
Damit hier nicht alles drunter und drüber geht, gab es heute bei einem bilateralen Meinungsaustausch die zeitweise Übergabe der Badekappe an Frau Sauber (ehemals BarbaraR). 

Zu ihrer eigenen Überraschung musste Frau Sauber zugeben, dass das weiße Gummi-Accessoire durchaus kleidsam ist!

Von Paddelorgien haben wir heute abgesehen.

Sonntag, 9. November 2008

Seife und Heiliger Jakobus

Die befreundete Seifensiederin BarbaraR alias Frau Sauber hat in der vergangenen Woche Geschenke mitgebracht (beide aus Santiago de Compostela), über die hier noch gesprochen werden muss, zumal es sich u.a. um ein Stück handgemachte Seife handelt.

JABON TE VERDE "ANTIOXIDANTE"
CONTIENE: TE VERDE I ACEITES ESENCIALES DE LIMON Y AZAHAR
INGREDIENTES: JABON ACEITE DE PALMA, JABON ACEITE DE OLIVA, JABON ACEITE DI COCO, AGUA, GLICERINA, PERFUME, TE VERDE (PLANTA)
(Meine rudimentäres Italienisch reicht aus, die spanische Deklaration zu entschlüsseln. Die Seife heißt "Grüner Tee" und ist aus Palmöl, Olivenöl und Kokosöl hergestellt. )
Hersteller ist ENJABONARTE SPAIN.

Das zweite Geschenk ist eine echte Pilger-Devotionalie - eine Jakobsmuschel mit Heiligem Jakob und Kreuz. Darüber habe ich mich gefreut - zur großen Überraschung von Barbara, die das "Ding" eher für Kitsch hält.
Egal. Ich habe ab sofort einen Talisman.

Samstag, 8. November 2008

Wech isse

Nach nochmals ganztägigem Körpereinsatz ist Frau BarbaraR abgedampft in Richtung Norden.
Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, nochmals die Mittagszeit in der durch hohe Lokalitätendichte berühmten Dresdner Neustadt zu verbringen. Die Wahl fiel uns leicht, da Elke gestern das Raskolnikoff empfohlen hatte. Es gab Käsespätzle mit Salat. Leider kein Foto vom Essen, dafür von der rauchfreien Gastraumtür.
Abschied ist ein schweres Schaf.
Fünf Tage mit Barbara. Das waren gutes Essen, lauthals Lachen, frischer Wind um die Ohren und knapp 150 kg Seife.
Danke.

Donnerstag, 6. November 2008

Nutze die Stunde

Nach den ersten 25 kg Seife gingen wir unter unserem heutigen Tagesmotto und großen Erwartungen in die wohlverdiente Mittagspause.
Dem eindringlichen Wunsch von Frau BarbaraR nach mehr türkischen Spezereien wurde Folge geleistet. Hier sieht man die Hungrige in froher Erwartung. Die weiteren Personen auf dem obigen Foto gehören nicht zu unserer bunten Truppe. Deshalb wurden die markanten Augenpartien vorsorglich geschwärzt, weil wir gerne auf Kommentare nörgelnder Nadjas verzichten.
Essen.
Nach der Völlerei folgte ein ausgiebiger Erkundungsgang. Sportliche Aktivitäten wurden im Keim erstickt. Auf diesem Platz wurde uns der Zutritt verwehrt.
Nur wenige Schritte weiter wurden wir ins berüchtigte Raskolnikoff eingeladen. Die rote Lampe verhieß eine Art Amusement, dem wir erfolgreich widerstehen konnten.
Nächster Stop Teenietreff. Wir bekamen Platzverweis.
Letzter Erbauungsversuch: Lutherkirche. Auch hier wollte man uns nicht einlassen. Was haben wir gelernt?! Das Zeitfenster, in dem uns alle Türen offen stehen, ist sehr klein.
Aber die Hoffnung bleibt.
Weitere 12 kg Seife gepaddelt.

Mittwoch, 5. November 2008

Frau BarbaraR und ich entdecken Dresden-Neustadt

Auf diesem Foto seht Ihr Frau BarbaraR am Anfang ihrer tariflichen Mittagspause auf der Suche nach Futter - in Begleitung von Frau macsoapy, die diese gemeinsame Tour fotografisch eindrucksvoll dokumentiert hat.
Fündig wurden wir im mehrfach preisgekrönten Dürüm Kebab Haus auf der Rothenburger Straße. Kommentar von Frau BarbaraR: "Jibbet dat morgen wieder?!!"
Nachdem wir alle Sättigungsbeilagen vertilgt hatten, folgte eine ganz leise Verdauungszigarette in passendem Ambiente.
Verdauungsschnaps inbegriffen.
Leider konnten wir uns nach 5 Flaschen Jägermeister nicht einigen, wer die nächste Runde bezahlt.
Aber Ende gut, alles gut. Wir haben unseren Frieden im Cafe Komisch gefunden.

Erstaunlich bei all unseren Neustadt-Abenteuern, dass wir uns noch durch knapp 30 kg Seife paddeln konnten.

Wir winden Euch den Siegerkranz


Den Gewinn teilen sich Claudia H. aus G. mit 75 % und Claudia H. aus E. mit 50 %. Das klingt mathematisch unkorrekt, ist aber egal.
Ihr habt es beide erraten: Frau macsoapy ist seit Montag nicht allein in der Seifenküche - zumindest für eine Woche. Frau BarbaraR hat sich die vom Jakobsweg noch warmen Rennsemmeln angeschnallt und ist nach Dresden geeilt.

Jetzt arbeiten wir im Doppelakkord.

Später mehr.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Disco Queen

Andere laufen. Ich tanze. Bis zur Auflösung.

Irgendwie muss der Ballast ja abgeworfen werden, der sich nach einer Arbeitswoche physisch und mental aufgestaut hat.

Disco Queen wurde ich an diesem Abend genannt.

Wer die interessanten Berichte einer Frau lesen will, die sich in den letzten Wochen ihren eigenen Ballast auf dem Jakobsweg von der Seele gelaufen ist, empfehle ich den Blog von Frau Sauber. Der füllt sich.

Samstag, 30. August 2008

Leinentage in Rammenau 2008



An diesem Wochende waren wir zum ersten Mal nicht als Händler, sondern als Besucher auf den Internationalen Leinentagen in Rammenau. In der Oberlausitz schien die Sonne und wir ließen es uns gut gehen bei Radeberger und Knobibrot. Ich hatte endlich mal Zeit, diese Überfülle an Leinensachen, Gefilztem, Stoffen und Modekreationen in der gebotenen Langsamkeit anzuschauen. Es war ein tolles Gefühl, durch den Schloßpark zu laufen und von Händlern und Kunden angesprochen zu werden. Manche Besucher hatten einen Einkauf an unserem Seifenstand schon fest eingeplant. Aber es gibt ja die Deutsche Post...

In diesem Jahr war ein großes Seifenzelt aus Wolfsburg da, das sehr schön dekoriert war. Im ersten Moment hatte ich gehofft, die Claudi zu treffen, eine Siederin, die auch aus Wolfsburg kommt. (Schöne Grüße, wenn Du das hier liest.) Es war ein einzelner netter Herr, der mir erlaubt hat, Fotos zu machen.


Natürlich habe ich gewohnheitsmäßig ein Stück Seife gekauft. Es ist eine handgemachte Seife mit pürierter frischer Avocado und einem Zitrusduft.


Ein einziges unschönes Erlebnis, das den Tag für Momente überschattet hat: Beim Einlass wurden uns statt der 8,00 € Eintritt pro Person jeweils 11,00 € abkassiert. Als wir leider viel zu spät mitbekommen haben, dass wir von Mitgliedern des Jugendclubs, die auf dieser Parkseite kassiert haben, abgezockt wurden, war es leider zu spät. Wir haben mit dem betreffenden blonden Mädchen gesprochen. Die verblüffende Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: "Unsere Kasse stimmt."

Natürlich sind wir selbst schuld. Also in Zukunft besser aufpassen und nicht so viel in die Luft gucken.

Siehe auch:

Donnerstag, 28. August 2008

Sie ist dann mal weg



Frau Sauber alias BarbaraR ist auf'm Weg. Heute abend beginnt ihre Reise. Fast 4 Wochen keine Seife, keine Märkte. keine Kunden.

Und keine Endlostelefonate mit Frau macsoapy.

Der Camino de Portugues beginnt in Portugal, wie der Name verrät (Sambucus sollte sich schon mal an den Weg stellen mit einigen Erfrischungen!!!!) und endet im berühmten spanischen Santiago de Compostela.

Gott hilft nur dem, der selbst sich hilft.
Glückliche Reise.

Samstag, 8. September 2007

Herzlichen Glückwunsch

Meine Kollegin Frau BarbaraR feiert heute ein sehr rundes persönliches Jubiläum, zu dem ich ihr aus ganzem Herzen gratuliere.

(Wie man auf dem Foto gut erkennt, kann Seiferühren ein wahrer Jungbrunnen sein.)

Montag, 25. Juni 2007

Elbhangfest mit Seifensiedern

Kaum zu glauben, aber ist schon wieder Geschichte: Das 17. Elbhangfest unter dem Motto "Schau an der schönen Gärten Zier". Das Organisationsbüro war so freundlich, uns (Simone und mir) den Standplatz vom vergangenen Jahr zuzuweisen, auf dem wir uns sehr wohl gefühlt haben.

Dieses Bild hat den bedeutungsschwangeren Namen "Die Ruhe vor dem Sturm". Ich habe es am Tag davor bei der sogenannten Einweisung aufgenommen.


Zirka eine Stunde hat es gedauert, bis wir am Samstag morgen alles eingerichtet hatten. 13 Stunden Öffnungszeit waren eine harte Prüfung für meine Beine und Füße.


Zwar auf einem anderen Markt, aber dennoch nur wenige Meter Luftlinie entfernt, habe ich Ute wiedergetroffen, die gerade beginnt, das schöne schwere Marktleben einer Seifensiederin kennenzulernen.


Utes Seifen in einer Makro-Aufnahme.

Mehr Fotos vom Elbhangfest gibt es auf meiner flickr-Seite.

(Der ungewöhnlichste Wunsch einer Kundin: Seife in Fächerform!!!!!)

Dienstag, 15. Mai 2007

Gruppenbild mit Dame

Vielleicht erinnert Ihr Euch an diesen Blogeintrag über den Töpfermarkt in Meißen 2006. Vergangenes Wochenende fand die diesjährige Veranstaltung statt - also gab es bereits das zweite kollegiale Wiedersehen von Frau BarbaraR und Frau Macsoapy in kurzer Zeit. Auf diesem schönen (Seifen-) Gruppenfoto muss man Frau B. etwas suchen, aber sie ist unschwer zwischen den handgefertigen Veneren (nur Stümper sagen Venüsse oder gar Venen?) zu erkennen.

Besonders beeindruckt haben mich handbemalte Porzellan-Pflanzstecker von Johanna Cenit. Einfach Klasse, so ein hübsches Schild im Beet oder Balkonkasten zu haben.

Montag, 16. April 2007

Gemeinsam sind wir stark - Seifensieder aus Dresden rotten sich zusammen

Das war eine große Überraschung, als vergangene Woche das Telefon klingelte und eine nette weibliche Stimme am Telefon sagte: "Hallo, Sie kennen mich nicht. Aber ich kenne Sie. Von Ihrer Webseite. Und natürlich habe ich Seife von Ihnen." Am anderen Ende der Leitung war eine "Professionelle" in spe, die im Moment noch keine Erlaubnis zur Seifenherstellung vom Lebensmittelüberwachungsamt bekommen konnte, weil einige Rahmenbedingungen fehlen.

Trotz anfänglicher Skepsis habe ich mich überrumpeln und zu einem Treffen in meiner eigenen Seifenküche überreden lassen. Als erstes habe ich natürlich Seife geschenkt bekommen, die man auf dem Foto sehen kann. Und dann haben wir geredet, diese typischen Gespräche von zwei Seifenverrückten, mit denen man den Rest der "normalen"Welt nur langweilt.

Das Treffen habe ich nicht bereut, im Gegenteil. Es gibt bereits ein erstes gemeinsames Unterfangen: Wir wollen den dritten Seifenhersteller vor Ort zu einem Kaffeekränzchen einladen. Bald.

Freitag, 19. Januar 2007

Seifensieder-Treffen

Seit heute morgen ist es Geschichte: Das dreitägige sächsisch-uckermärkische Seifensiedertreffen.
Tatort des bilateralen Erfahrungsaustausches war die sächische Landeshauptstadt Dresden. Es wurde gerührt, geklönt, gegackert und diskutiert. Selbst Kiryll konnte die Experimentierlaune der zwei erfahrenen Seifen-Produzentinnen nicht bremsen. Auf die Ergebnisse dieser produktiven Arbeit darf man zurecht gespannt sein.
Es wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Das Treffen fand in einer friedlichen Atmosphäre statt.

Auf dem Foto sieht man rechts Frau Macsoapy und links Frau BarbaraR, die gerade in ihren schnittigen Kleinwagen gestiegen ist, um wieder ins Uckermärkische zu fahren.

Sonntag, 14. Januar 2007

Ein Gespenst geht um

im deutschen E-Commerce. Das Gespenst der Abmahnung.

Seit Neuestem beginnt es sich also auch bei den Seifensiedern und deren Online-Shops rumzutreiben. Glücklicherweise hat es meinen Betrieb bisher verschont, obwohl auch bei mir in der Vergangenheit etliche Abzocker hätten fündig werden können. Die Stolperfallen, in denen man sich verfangen kann, sind riesengroß, anwaltliche Hilfe ist nahezu unbezahlbar, so dachte ich zumindest.

Ich empfehle an dieser Stelle ausdrücklich und mit einem guten Gewissen die Website Legalershop .

Sämtliche Informationen sind für Nichtjuristen aufbereitet. Man lernt sehr schnell, worauf man bei einem rechtssicheren Shop zu achten hat und wie er genau aussehen muss. Die kleine monatliche Gebühr für diesen Service ist leicht zu verschmerzen.

Auch die Verletzung des Urheberrechts (Verwendung von Bildern etc.), des Markenrechts, Patentrechts und Geschmacksmusterschutzes wird auf dieser Seite angesprochen. Das ist ein Thema, bei dem Frau macsoapy das tiefe Verlangen verspürt, für kurze Zeit selbst zu besagtem Gespenst zu werden.