Heute folgt wie versprochen Teil 2 über die Menageriegärten in Dresden. Bei diesem Teil der Serie habe ich etwas näher hingeschaut und versucht, scheinbar unwichtige Details einzufangen.
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Dienstag, 24. April 2012
Montag, 23. April 2012
Menagieriegärten Teil 1
Als ich mich im Jahr 2005 mit der Herstellung von Seifen selbständig gemacht habe, war sehr schnell klar, dass die Unterhaltung unseres Kleingartens zeitlich und kräftemäßig nicht mehr möglich sein wird - wir haben uns also von der aktiven Gartenarbeit getrennt.
Am Samstag hat uns die Neugier in unseren ehemaligen Garten gezogen. Das sind meine ersten fotografischen Eindrücke: das Klischee des blühenden und geharkten deutschen Schrebergartens.
Im zweiten Teil der Serie, den ich morgen zeigen werde, habe ich versucht, etwas mehr ins Detail zu gehen.
Sonntag, 29. November 2009
Sonne satt
Erster Advent 2009 - stundenweise T-Shirt-Wetter in Dresden, wie man auf dem Foto unseres alljährlichen Glühweintreffens am Glockenspielpavillon unschwer erkennen kann.
Auf dem Gaskocher tummelten sich wechselweise Kartoffelgulasch, Glühwein und Kinderglühwein.
Ein entspannter freier Sonntag.Wie war's bei Euch?
Donnerstag, 27. August 2009
Abenstunde, stille Stunde
Das waren Zeiten, als noch Poeten die Worte zu Rockmusik verfassten. Der Song aus dem Jahr 1977 der Gruppe Lift kam mir sofort in den Sinn, als ich am vergangenen Sonntag auf der Albertbrücke stand und fotografiert habe.
abendstunde stille stundedieser tag ist ausgebrannthinterm wald verschwand die sonnerote glut blieb auf dem landund der rest der roten ascheblüht noch fort in unserm blutnach den kalten nächten schlägt einneues feuer aus der glutabendstunde stille stundemüde sind wir vor der nachthaben was wir geben konntenlange schon dem tag vermachtund es wächst die goldne erntewächst heran auf diesem landund das gold das gold der felderwird schon bald zu brot gebrannt
Die Musik und die Texte deutscher Rockmusiker haben sich vielleicht gewandelt, was sich aber nicht ändern wird ist die Schönheit der Sonnenuntergänge am Ufer der Elbe.
Samstag, 4. Juli 2009
Kleine Duftreise
... oder doch besser große Shopping-Tour!Gestern habe ich mir einen freien Tag gegönnt - nix Buchhaltung, nix Seife, nix Pakete packen. Nach gefühlten zwei Jahren Abstinenz war ich ganztägig und solo in Dresden ganz privat einkaufen.
Ich war überall, wo es duftet: bei Lush, im Bodyshop, bei Douglas und habe geschnuppert, mit den Verkäuferinnen geschwatzt und eingekauft. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich beruflich mit Düften zu tun habe und selbst Kosmetikherstellerin bin. Die Reaktionen waren immer positiv und extra viele Proben wanderten wie von alleine in meine Einkaufstüte. Bei Lush bekam ich u.a. ein Stück Schokoladenseife mit dem Hinweis, die solle ich als Fachfrau unbedingt probieren. Die wäre der Hammer. (Vielleicht tu ich's ja wirklich.)
In einem kleinen Douglas-Laden hatte ich die kompetente Chefin als Gegenüber und wir sind irgendwie bei Etro hängengeblieben und haben wie wild Düfte gemischt, was bei diesem Hersteller das Konzept ist. Meine Lieblingsmischung war Etra + Patchouly. Ja, so eine bin ich!
Einen neuen Laden habe ich entdeckt, den ich allen Dresden-Besucherinnen ans Herz legen kann: TK Maxx - direkt hinter dem Hauptbahnhof/Prager Straße. Ein riesiger Laden auf 2 Etagen mit Edeldesigner-Klamotten, Kosmetik, Düfte, Möbel, Haushalt, Deko. Alles Sachen aus der vergangenen Saison. Viele Einzelstücke. Alles günstig. Ich war 2 Stunden drin und habe zugeschlagen.
Fragt mich mal, was ich heute mache.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Werkstattbesichtigung
Zum dritten Mal waren heute Hortkinder mit Erzieherin der Freien Waldorfschule Dresden in unserer Werkstatt zu Gast. Sie haben mir für 30 Minuten über die Schulter geschaut. Der Mindestabstand zum Seifentopf wurde natürlich eingehalten und die Schutzbrillen waren vor den Augen!Alle Kinder benutzen zu Hause Seife.
Das hat gefreut und soll auch so bleiben!
Mittwoch, 13. Mai 2009
Getreideknödel

Manchmal ist der Zeitdruck in der Seifenwerkstatt so groß, dass wir nicht mal mehr zum Essen kommen oder irgendwelche Fertiggerichte in der Microwelle aufheizen. Sehr ungesund.
Wenn die Qualität der Nahrungsaufnahme sich steilhangmäßig nach unten bewegt, dann tafeln wir (hin und wieder) fürstlich in dem vegetarischen Restaurant Dresdens, der brennNessel. Praktischerweise für uns nur 5 Gehminuten entfernt.
Letzte Woche gab es Getreideknödel mit Champignon-Möhrenragout bzw. Rucola auf Lachsbaguette Schinkenbaguette beim Tischnachbarn.
Das war 'ne Lecke* (gesprochen Legge).
* sächsische Mundart
Damit der Zahn so richtig tropfen kann, die Bilder unbedingt in voller Größe anschauen!
Frau Sauber kennt das Restaurant übrigens auch schon. Ich denke, sie hat es in guter Erinnerung.
Frau Sauber kennt das Restaurant übrigens auch schon. Ich denke, sie hat es in guter Erinnerung.Mittwoch, 15. April 2009
Ich sehe Rosa

Das ist die Seminarstraße gleich am Bahnhof Mitte.
Findige Bürger haben im 19. Jahrhundert etliche exotische Baumarten in Dresden-Friedrichstadt angepflanzt. Man findet sie nicht nur auf den Straßen, auch auf den Hinterhöfen. In wenigen Tagen ist diese Pracht vergangen. Aber wenn die Blütenblätter fallen wird unser Hof noch einen einmaligen rosa Teppich bekommen.
Samstag, 27. Dezember 2008
Verlängerung
Heute vormittag, Flughafen Dresden. Ca. 20 Reisebüros locken mit Flügen in die Ferne. Wir haben uns für Frühling und Natur entschieden, für La Gomera.Frau macsoapy verlängert Ihren Urlaub bis Ende Januar.
Ab kommenden Montag allerdings bin ich erstmal für 5 Tage an der Ostsee: Silvester gemeinsam mit guten Freunden. Seit Wochen freue ich mich darauf. Ich werde sicher genug Muße haben, hier ein paar Bilder zu posten.
Montag, 1. Dezember 2008
Erster Advent
Samstag, 8. November 2008
Wech isse
Nach nochmals ganztägigem Körpereinsatz ist Frau BarbaraR abgedampft in Richtung Norden.
Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, nochmals die Mittagszeit in der durch hohe Lokalitätendichte berühmten Dresdner Neustadt zu verbringen. Die Wahl fiel uns leicht, da Elke gestern das Raskolnikoff empfohlen hatte. Es gab Käsespätzle mit Salat. Leider kein Foto vom Essen, dafür von der rauchfreien Gastraumtür.
Abschied ist ein schweres Schaf.Fünf Tage mit Barbara. Das waren gutes Essen, lauthals Lachen, frischer Wind um die Ohren und knapp 150 kg Seife.
Danke.
Donnerstag, 6. November 2008
Nutze die Stunde
Nach den ersten 25 kg Seife gingen wir unter unserem heutigen Tagesmotto und großen Erwartungen in die wohlverdiente Mittagspause.
Dem eindringlichen Wunsch von Frau BarbaraR nach mehr türkischen Spezereien wurde Folge geleistet. Hier sieht man die Hungrige in froher Erwartung. Die weiteren Personen auf dem obigen Foto gehören nicht zu unserer bunten Truppe. Deshalb wurden die markanten Augenpartien vorsorglich geschwärzt, weil wir gerne auf Kommentare nörgelnder Nadjas verzichten.
Essen.
Nach der Völlerei folgte ein ausgiebiger Erkundungsgang. Sportliche Aktivitäten wurden im Keim erstickt. Auf diesem Platz wurde uns der Zutritt verwehrt.
Nur wenige Schritte weiter wurden wir ins berüchtigte Raskolnikoff eingeladen. Die rote Lampe verhieß eine Art Amusement, dem wir erfolgreich widerstehen konnten.
Nächster Stop Teenietreff. Wir bekamen Platzverweis.
Letzter Erbauungsversuch: Lutherkirche. Auch hier wollte man uns nicht einlassen. Was haben wir gelernt?! Das Zeitfenster, in dem uns alle Türen offen stehen, ist sehr klein.
Aber die Hoffnung bleibt.Weitere 12 kg Seife gepaddelt.
Mittwoch, 5. November 2008
Frau BarbaraR und ich entdecken Dresden-Neustadt
Auf diesem Foto seht Ihr Frau BarbaraR am Anfang ihrer tariflichen Mittagspause auf der Suche nach Futter - in Begleitung von Frau macsoapy, die diese gemeinsame Tour fotografisch eindrucksvoll dokumentiert hat.
Fündig wurden wir im mehrfach preisgekrönten Dürüm Kebab Haus auf der Rothenburger Straße. Kommentar von Frau BarbaraR: "Jibbet dat morgen wieder?!!"
Nachdem wir alle Sättigungsbeilagen vertilgt hatten, folgte eine ganz leise Verdauungszigarette in passendem Ambiente.
Verdauungsschnaps inbegriffen.
Leider konnten wir uns nach 5 Flaschen Jägermeister nicht einigen, wer die nächste Runde bezahlt.
Aber Ende gut, alles gut. Wir haben unseren Frieden im Cafe Komisch gefunden.Erstaunlich bei all unseren Neustadt-Abenteuern, dass wir uns noch durch knapp 30 kg Seife paddeln konnten.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Stempel von Cavallini
Seitdem wir mit unserer Seifenküche nach Dresden-Neustadt gezogen sind, befinde ich mich einkaufstechnisch in einer attraktiven Gegend. Ich genieße neben dem Wochenmarkt am Alaunplatz die vielen, vielen Läden unterschiedlicher couleur.Ein Geschäft zieht mich besonders an mit magnetischen Kräften: Das blue child im Kunsthof - ein Papierladen mit einer Auswahl, die bemerkenswert ist. (In dem Laden bekomme ich inzwischen Rabatt!)
Mein jüngster Kauf ist ein Stempelset von Cavallini & Co. aus San Francisco. Auf der Homepage des Herstellers kann man weitere Stempelsets sehen und viele andere papierne Produkte, die auch im blue child angeboten werden.
Habt Ihr auch solche Läden, die Ihr nicht verlassen könnt, ohne irgendetwas einzukaufen?
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