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Mittwoch, 27. Mai 2009

Im Seifenleim gestorben

Das ist doch mal eine reißerische Überschrift!
Unlängst weilten wir in Weimar. Jahrelang hatte ich dieses Straßenschild direkt am Frauenplan (Goethes Wohnhaus) übersehen: SEIFENGASSE. Hier lebten und arbeiteten bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Seifensieder der Stadt Weimar.

Der letzte Seifensieder Weimars jener Zeit war der Herr Branko, der zwar in einer anderen Straße lebte, aber dafür einen grauseligen Tod gefunden hat: Er starb in frischem Seifenleim, während seine Frau ein Kind zur Welt brachte.



Bei einem abendlichen Bummel durch die Gassen von  Weimar hatte ich dann noch eine Begegnung mit meinen eigenen Seifen in einem wundervoll dekorierten Schaufenster. 

Das Fotografieren war schwierig.... 

Sonntag, 4. Januar 2009

Kinderseife

Da werden alte Erinnerungen wach!!!!!
Dieses originale Stück Kinderseife aus der DDR haben mir Freunde vom Flohmarkt mitgebracht. 

Dienstag, 11. November 2008

Hotelseifen

Gestern sind sie in einem kleinen Paket hier angekommen: Hotelseifen aus aller Herren Länder. Die Spenderin ist Beate, die gerade ihre Wohnung renoviert und wahrscheinlich sehr froh ist, den Krimskrams loszuwerden. Besonders interessieren mich die Geschichten zu den Seifen, die einzelnen Erinnerungen. Einige der kleinen Sammlerstücke scheinen schon ein paar Jährchen in der Verpackung zu schmoren.

Auch die Schwarze Maja ist wieder dabei. Die scheint weltweit ihr "Unwesen" zu treiben. Außen Hui und innen Pfui.

Vielen Dank, Beate. Dein Überraschungspaket geht heute auch auf Reisen.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Im Anfang war Seife

Sentimentale Anwandlungen. Meine drei Erstlingsseifen aus dem Jahr 2004 samt quadratischem Label. Aus einer Laune heraus habe ich vor vier Jahren einfach seife als Bezeichner verwendet. Und dabei ist es dann auch geblieben.

Was haben wir damals nicht für denksportliche Übungen veranstaltet, mit qualmenden Köpfen und diversen Nachschlagewerken auf dem Balkon gesessen, um der zu gründenden neuen Seifenmanufaktur einen passenden Firmennamen zu geben. Aber dieses einfach seife klebte quasi von Stunde Null an mir und ließ sich nicht mehr verdrängen.

Den Namen Amorosa für meine erste (mit Lippenstift gefärbte) Rosenseife habe ich übrigens bei Mozart gefunden bzw. bei DaPonte. Ferrando singt in der Oper Così fan tutte sein berühmtes Un aura amorosa.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Venus-Seife


Auf die Plätze, fertig, los!

Die Wort- und Bildmarke VENUS SEIFE - Anmeldung aus dem Jahr 1895 - ist aus dem Register des Deutschen Patent- und Markenamtes gelöscht worden.

Gefunden habe ich diese Information im MarkenBlog, wo man täglich mit neuen Informationen zum Thema Markenrecht gespeist wird!

Samstag, 29. September 2007

Der Beweis



Pain d'Alep - The mesopotamian soap
Ursprünglich hochgeladen von Sambucus

Dank einer aufmerksamen Blog-Leserin (Sambucus) sind wir einem der großen Rätsel der Menschheitsgeschichte auf die Spur gekommen:

Die Wikinger waren offensichtlich vor hunderten von Jahren in Aleppo. Den Beweis erbringt der Vergleich von zwei Stück Seife. Das obige Stück stammt nachweisbar aus Aleppo, wie man auf der Verpackung deutlich lesen kann. Das zweite Stück ist ein Souvenir aus einem Wikinger-Museum in Dänemark, wie man hier noch einmal ausführlich nachlesen kann.

Die Wikinger-Seife (rechts im Bild) im direkten Vergleich:

Freitag, 17. August 2007

Dr. Bronner oder Der kleine Minz


Der Zufall hat es gewollt, dass ich mich kurzzeitig mit Dr. Bronner's Magical Soap beschäftigen musste. Und wie Zufälle es so wollen, ist die Geschichte hinter diesem Seifenfabrikanten (1908-1997), der eigentlich Heilbronner heisst, viel spannender, als es von außen auf den ersten Blick scheinen mag. Der Sohn einer deutschen Seifensiederdynastie, der als Jude bereits 1929 aus Deutschland emigrierte, entfernte das Wort "Heil" aus seinem Familiennamen aus Protest gegen Hitlers politischen Aufstieg. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist Bronner der Neffe von Einstein.

Seine Seifen sind alle Bio-Qualität, die Inhaltsstoffe vom Feinsten. Und man kann sie in Deutschland nicht kaufen.

Link zur Bronner Homepage mit vielen Informationen und Links zu Artikeln
Wiki-Artikel
Bronner inspirierte mich übrigens zu meiner neuesten Seifenkreation, einer Minz-Seife, die Ende August in Rammenau bei den 12. Internationalen Leinentagen zum ersten Mal präsentiert wird. Den Namen für dieses Produkt habe ich schon eine Weile im Kasten:

Der kleine Minz.

Sonntag, 15. Juli 2007

Eiskrem-Papier



Wieder ein Papierschatz. Original DDR-Eiskrem-Papier - und zwar eine ganze Rolle (ca. 10 kg schwer). Das Fundstück stammt aus der SBS-Deko in Chemnitz, die nicht nur mit DDR-Devotionalien vollgestopft ist. Weitere Ausbeute des Tages: 32 historische Apothekerflaschen, DDR-Seife (Bilder kommen später), alte Krankenhausutensilien etc. pp. Ich war im Rausch.

Übrigens wird die Halle vergrößert und bietet ab demnächst vor allem mehr Übersicht.

Montag, 11. Juni 2007

Suppe, Seife, Seelenheil


Die Heilsarmee hat einen wunderbaren Schlachtruf, wie ich finde. Meine erste direkte Begegnung mit diesen kämpferischen Christen hatte ich 2002 zur Flut in Dresden. Als in unserem Viertel gar nichts mehr ging, standen blau uniformierte, sehr nette Schweizer Damen vor unserem Haus und riefen mit ihrem unnachahmlichen Akzent einmal am Tag ins Treppenhaus: "Mittagessen!" Sie sorgten für mehr als Suppe und für mein Seelenheil sowieso.

Nur an Seife war damals noch nicht zu denken...

Mittwoch, 27. September 2006

Ein Traum - historische Seifenverpackungen

Image 1906 hat diese Seife 25 cent gekostet.

Auf der Seite der California Perfume Company kann man sich an wunderbaren alten Verpackungen von Seifen und anderen kosmetischen Erzeugnissen ergötzen und natürlich Anregungen holen. Und die suchen wir doch alle, oder?

Image Fußpuder aus dem Jahre 1931.

Donnerstag, 11. Mai 2006

Von Elfen bekränzt und von Bienen umflattert

Mrs. Nelson A. Miles, Ehehgattin des Generalmajors Miles, sagt:
"Fairy Seife ist die Seife des Jahrhunderts..."
Außerdem ist Fairy Seife reiner, weißer, zarter und von besserer Qualität als jede andere weiße Schwimmseife.

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Mittwoch, 15. März 2006

Kaiserin der Kosmetik benutzte nur Wasser und Seife

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Helena Rubinstein (1870-1965), die mit Parfüms und Cremes ein Vermögen verdiente, hat zu ihrer eigenen Körperpflege nur Wasser und Seife benutzt. Das enthüllt der Autor Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim in seinem Buch "Superfrauen 13 - Mode und Kosmetik" (ISBN 3-935718-16-0).

Bei Interviews empfahl Helena Rubinstein, auch "Kaiserin der Kosmetik" genannt, das Beste, was eine Frau für ihre Schönheit tun könne, seien anderthalb Stunden Mittagsschlaf. Außerdem sollte eine Frau niemals vergessen, sich gerade zu halten. Ein gerader Rücken sei das Zeichen für eine gute Erziehung. Nach ihrer Auffassung litten die Frauen seltener unter Verstopfung und welker Haut, wenn sie mehr laufen würden.